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Sicherheitsdienst - Geschichte
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Geschichte


Die offenkundige Tatsache dass nicht nur der Staat das alleinige Monopol haben sollte um Sicherheit im Land zu garantieren, war in Österreich nicht immer so selbstverständlich wie es heute der Fall ist.

In den Gebieten des heutigen Österreichs war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit an einem durchorganisierten Staat, so wie er uns heute bekannt ist, noch nicht zu denken. Es exisitierte kein staatliches Gewaltmonopol, sondern viele kleine Organisationseinheiten die mit Verwaltungsaufgaben betraut waren. Ausserdem gab es in der Organisation der Sicherheit am Land und in der Stadt noch gewaltige Unterschiede. Bis 1848 gab es in Österreich am Land keine speziellen Sicherheitsorgane.

Es waren die adelig und kirchlichen Grundherrschaften welche bis 1848 die Sicherheit am Land garantieren sollten. Diese genossen die Befehlsgewalt über die ihnen untergebenen Bauern, und waren für die Gerichtsbarkeit und die Verwaltung zuständig. Dazu gehörte auch die Verantwortung für die Sicherheit im Verwaltungsgebiet.

War die Sicherheit einer Grundherrschaft von grösseren Bedrohungen ausgesetzt, konnte die Armee zu Hilfe gerufen werden. Diese Option wurde dann in Anspruch genommen, wenn zum Beispiel Räuberbanden einen Landstrich unsicher machten, und andere kriminelle Elemente gefährliche Verbrechen verübten. Es waren dann die Soldaten des Kaisers, die für die Sicherheit sorgen mussten.

Auf Grund der hohen Bevölkerungsanzahl auf engstem Raum, herrschte in den Städten immer ein höheres Sicherheitsbedürfnis als auf dem Land. Hier gab es anfangs die Bürgerwehr, die in eleganten Uniformen für Sicherheit und Ordnung sorgen sollte. Jeder Bürger war in regelmässigen Abständen dazu verpflichtet in der Bürgenwehr seinen Dienst zu versehen. Auf Grund der lästigen Pflicht, und der daraus resultierenden geringen Motivation, wurde die Effizienz der Bürgerwehr bald in Frage gestellt. So wurden in den Städten dann eigene Wachorgane aufgestellt, die unter den verschiedensten Bezeichnungen ihren Dienst versahen. Stadtwache, Viertelwächter, Stadtguardia, Stadtknechte oder Nachtwächter waren die gängisten Titel für die Sicherheitsorgane zu dieser Zeit.



Nach einem erfolgreichen Pariser Modell, wurde die Polizei in Österreich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert in das Leben gerufen. Dies geschah unter der Regentschaft von Maria Theresia und Joseph II. Die ersten Polizisten gab es natürlich in der Hauptstadt es Habsburger Reiches. In Wien. Man schrieb das Jahr 1775 und Österreichs erste Polizeiwache hatte eine Stärke von 250 Mann. Die Einführung der Polizei als Sicherheitsorgan verbesserte die Situation in Österreichs Städten. Die Stadtwache war schlecht bezahlt, hatte in der Bevölkerung ein schlechtes Ansehen, und war bestechlich.

Das erste Sicherheitsdienstleistungsunternehmen in Österreich wurde 1904 in Form der "Wiener Wach- und Schließgesellschaft" gegründet. 

Sicherheitsdienst

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